Highlight beim Meeting im Traube Biergarten
Natursport im Schwarzwald

Das sind die Bergdörfer, hier eines nahe der Pappelallee, sie alle sind schon eine echte Idylle oberhalb der Stadt. Die Welt ist bislang in Ordnung.

Das sind die glühenden Städte Durlach und Karlsruhe von oben, es brodelt derzeit. Die Bewohner besonders in der Innenstadt müssen gerade den Stick und die enorme Hitze ertragen. Im Stadtkern, in der Südstadt und im Westen, wo das Kohlekraftwerk der ENBW beim Aufheizen hilft, ist's noch brutaler, kaum auszuhalten, und dort bleibt niemand verschont.

Das ist ein Protestbanner auf der Pappelalle. Nein, nicht gegen die Hitze und deren Ursache. Es droht anderer Unbill in der Idylle: Ein Solarpark soll installiert werden. Man entrüstet sich, lehnt das Projekt ab und begründet das mit der Gefahr für die Vogelwelt, mit Artenschutz, dem Wegfall wertvoller Ackerböden und der Zerstörung des Landschaftsbilds, der sogenannten badischen "Toskana".
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Das ist die Landschaft gleich neben der Pappelallee, die sogenannte badische Toskana, die jetzt durch einen Solarpark "verschandelt" werden soll. Da sind nur plastifizierte Maisäcker. Wegen der intensiven chemischen Behandlung der Böden wächst kein Unkraut und es regt sich kein Insekt. Hier gibt es keinen Artenschutz. Kein guter Platz für irgendwelches Getier.

Das ist die Pappelallee, genauer die Absperrung davor. Die badische "Toskana" wurde am 23.6. wegen Trockenschäden gesperrt. Die Bäume halten einfach die Hitze und Trockenheit nicht mehr aus und fallen grad so um. Opfer des durch Treibhausgase fortschreitenden Klimawandels, genau dadurch verändert sich das Landschaftsbild merklich, wie alle sehen können, das ist nicht zu verleugnen, das ist leider Fakt.
Zur badischen Toskana verklärt: Pappelallee
Landschaftsbild zwischen Batzenhof und Thomashof
Meinung:
Viele Thesen und Argumente der Protestbewegung am Thomashof entsprechen nicht der Wirklichkeit. Das ist für alle offensichtlich. Das Landschaftsbild ist nämlich von intensiverster Landwirtschaft geprägt. Außerdem grenzt das Gebiet an die Zufahrtsstraße eines riesigen Golfareals. Der viel von Autos befahrenen Pappelallee geht's gar nicht gut. Landschafts- und Artenschutz gibt's dort nicht, der sieht anders aus. So etwa gleich in der Nähe an der Birkenallee am kleinen Biotop "Alte Bach" oder im Maffei- Ex-Steinbruch, allenfalls noch in der Golfanlage selbst, wo man künstliche Minibiotope angelegt hat. Aber bestimmt nicht auf den Maisäckern und Getreidefeldern beiderseits der Pappelallee. Anderseits soll der Investor des Solarparks viel zu profitorientiert geplant zu haben. Die Paneelen würden die Böden zu sehr verdichten, so wie das bislang durch die Plastikfolien der Maisäcker geschehen ist. Das geht auch nicht! Hoffnung macht der Vorschlag: "Hof-naher Agri-PV". Das wäre ein Gewinn für alle, und das Landschaftsbild würde sich sogar objektiv verbessern. Wäre das ein zu großes "Opfer" der Anwohner in Stupferich und auf dem Thomashof, wenn man überhaupt dazu bereit sein will? Vielleicht betrachten auch einzelne Bergbürger den Klimawandel an sich nur als ideologisches Narrativ und die Folgen nur herbeigeredet. Besonders sie sehen sich als Opfer! Welche "Opfer"? Die bringen allerdings seit Jahrzehnten die Mitbürger in Knielingen und Neureut, die grad nach Luft schnappen, weil sie in der "Landschaft" neben jenem Kohlekraftwerk wohnen, das gerade Hitze und Treibhausgase rauspustet, für den Strom, den alle in der Stadt konsumieren. Aber die größten Opfer werden unsere Kinder und Enkel erbringen müssen, in einer Welt, die wir ihnen hinterlassen.
Es geht uns alle an. (Harald Braun)
Hierzu: Reflexion
Auf den Turmberg: 1.8 Km - 120m HD
Fundstätte am Pfeilerweg: