31.01.2026

Ordnung in The Länd

 Im westlichen Nordschwarzwald hat sich seit 2022 der Wolfsrüde 🐺GW2672m niederge­lassen. Der Wolf GW2672m hat noch nie einen Menschen angegriffen, das wird er auch nie tun! Und jetzt auf einmal soll er abgeschossen werden! Warum eigentlich? Und warum gerade jetzt? Einfach nur weil Eindruck schinden soll bei der Bevölkerung kurz vor der Wahl, und das im Nationalpark mit dem seinem Slogan: "Eine Spur wilder", dort herrscht eigentlich der Naturschutz. Nicht aber in *The Länd*, dort wird bald gesäubert, dann herrscht Ordnung!!!

"Wenn Sie mich jetzt nach dem Wolf fragen würden ...... den schießen wir ab. Im Nationalpark gibt's da einen. Der hat sich den Menschen genähert und auch Tieren. Das finden wir gar nicht gut. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass er abgeschossen werden soll. Das Kommando ist schon unterwegs..." Cem Özdemir (Die Grünen)

"Ich werde Problemwölfe ins Jagdrecht aufnehmen, denn sie schaden der Umwelt und der Natur, dann werden wir sie endlich abschießen können..." Peter Haug (CDU)

30.01.2026

Hilfe, sie wollen mich totschießen

Hallo Leute,

ich bin der 🐺GW2672m und noch bin ich da. Ich stamme aus einem sesshaften Rudel in Oesterreich und lebe seit einiger Zeit im Nordschwarzwald, der Nationalpark ist mein Revier. Dort gefällt's mir ziemlich gut, es gibt genug zu fressen, kranke Wildtiere und so. Nur wenn's ganz knapp wird und ich nix im Magen hab', probier' ich auch mal ein Schaf oder eine Geiß aus. Den Bauern ist das  manchmal sogar recht so, denn sie bekommen oft eine mords Entschädigung dafür! Die Menschen beobachte ich besser aus der Ferne, und manche wollen mich fotografieren, das gefällt ihnen sehr und wenn sie nett sind, mir auch. Aber meistens sind die so richtig blöde Panikmacher, die mir alles Mögliche andichten: Ich soll das Rotkäppchen und ihre Großmütter aufgefressen haben, und noch andere unsinnige Märchen. Dabei lassen sie ihre Hunde im Nationalpark frei rumlaufen, dann soll ich's gewesen sein. Derzeit wollen sich prominente Wahlkämpfer profilieren und fordern meine "Entnehmung", das heißt in Wirklichkeit "Abschuss", also "Ausrottung". Aber hallo, mit welchem Recht eigentlich? Mal ehrlich Leute, es gibt doch europaweit keinen einzigen Nachweis, dass wir Wölfe, also ich oder einer meiner Artgenossen euch Menschen jemals was Schlimmes angetan haben! In ganz Europa kommen wir mit den Menschen völlig normal aus, wir akzeptieren einander, nur hier in diesem Ländle wird gegen uns gehetzt. Viele Kinder werden alltäglich nur von euren Hunden gebissen, wo bleibt ein Aufschrei?. Bedrohen, verletzen, töten, so was macht ihr Menschen doch nur unter euch selbst. Und euer Schnitzel fress ich euch bestimmt nicht weg, das kommt sowieso nicht von der Viehweide der Schwarzwaldbauern, das kommt von den riesigen Fleischfabriken mit Massentierhaltung, oder demnächst sogar von weit her aus Südamerika, wo man dafür noch mehr Urwald roden und die Böden verpesten wird. Dort treibt ihr dann sehr viele eurer einheimischen Mitmenschen in die Armut, nur wegen eurer billigen Grillsteaks für Aldi und Co. 
Abschließend noch eine persönliche Bitte an die Frau Ministerin Walker von den "Grünen" und den Herrn Minister Haug von der hiesigen  christlichen Partei: "Liebe Frau Walker, in Ihrem Parteiprogramm steht doch was von *Artenschutz*, oder *Biodiversität*, wie Sie das wortgewaltig umschreiben, aber wenn Sie so weitermachen, und vor den Narrativen der Lobbyisten kuschen, dann unterscheiden Sie sich wirklich bald nicht mehr von den Populisten hierzulande, Ihre Parteifarbe ist jetzt schon eher graugrün und ihre Politik wird immer schwärzer, besonders für Ihre Nachkommen. Zugegeben, Sie wollen halt wieder Ministerin werden nach der Wahl, aber doch nicht so, haben Sie denn kein Rückgrat, ist das denn auch schon so verbogen wie bei Ihrem Parteifreund Ö(t)zi, der den Wolfsabschuss jetzt sogar für den politischen Stimmenfang missbraucht? Opportunismus pur! Und Sie, lieber Herr Haug, christlich-strammer (Jäger-) Minister vom alten Schlag, einst rettete Ihr Glaubensbruder Noah meine Vorfahren. Das tat er, weil in einem großen Buch steht: "Du sollst die Schöpfung wahren!". Das hat er auch super gemacht, dieser Noah, weil's der liebe Gott so wollte, und wir Wölfe waren auch an Bord seiner Arche, denn wir Wölfe sind doch auch Geschöpfe. Also, Herr Haug, vielleicht kennen Sie zufällig dieses Buch - es heißt: *Die Bibel*, nun dann lesen Sie doch einfach ab und zu drin was nach, am besten erstmal die 10 Gebote."

Mit wölfisch freiheitlichen Grüßen, 🐺GW2672m aus dem Schwarzwald

Neues vom Pfeiler

Schneefallgrenze 300m

19.01.2026

Bernstein

 Wanderung in die Sonne. Von Freiolsheim auf den Bernstein


Massingerweg - mit kurzem Steig am Schluss





11.01.2026

Neues vom Pfeiler

 Was sagt wohl der Schwarzwaldwolf dazu?

Asylantin: Entlaufenes Schaf im Pfeilerbiotop.

Pfeilerstammgast

03.01.2026

Skitour "Kleines Spießhorn"

 













Überraschung: Neuschnee 20-30cm. Beim "einsamen" Aufstieg über den Hofmättleweg zur Krunkelbachhütte und aufs "Kleine Spießhorn" konnten wir die erste Spur in den Tiefschnee ziehen. Super Verhältnisse trotz der -7 und dem starken Wind oben auf der Plattform. Super lockere Pulver-Abfahrt bis zur Krunkelbachhütte (Einkehr wie immer Pflicht), gegen Mittag kamen doch noch einige Wanderer von unten den Hofmättleweg hoch. Tiefschnee etwas "verstapft", aber das machte uns doch nichts aus, bei der unerwartet schönen Skitour.  

01.01.2026

Ibacher Hochtal

Panoramaweg ums Ibacher Hochtal










Neujahrstag, aufgeht's zum Feldberg den "Höchsten" bezwingen! Und das bei minus 10 und 95kmh Sturmwind? Das muss nicht sein! Da gibt es doch eine tolle Alternative: Den Ibacher Panoramaweg über dem Hochtal. Super Wetter, fantastische Aussicht, abwechslungsreiche Wege und Pfade. Toll gemacht - und man trifft kaum jemand. Natur und Ruhe genießen, Prost Neujahr.  



Die Hohe Möhr


Die Hohe Möhr mit einem klassischen 30m hohen Aussichtsturm bietet alles. So ein fantastisches Panorama! Gleich unten das Werra- und das Wiesental, dahinter das Hochrheintal und im Hintergrund die Alpen mit den Riesen des Berner Oberlands.




















An diesem Silvestermorgen hat in der Gegend um Gersbach die Erde gebebt, Stärke 2.2, so der SWR. Für uns war's nicht zu spüren, und die Hohe Möhr ist ja kein aktiver Vulkan.